GEODIS : Geschichte einer Ambition

Gestärkt durch eine langjährige Unternehmensgeschichte und den daraus gewonnenen Erfahrungen hat GEODIS seine Transport- und Logistikaktivitäten ständig verbessert und ist ein unentbehrlicher Partner für Wachstum und Erfolg seiner Kunden geworden. GEODIS bietet zuverlässige und innovative Lösungen für die heutigen und zukünftigen Herausforderungen.

Lastwagen

1904 gründete Émile Calberson sein Transportunternehmen in Le Havre. Zunächst beschränkten sich die Geschäfte auf den Transport von Gepäck und Paketen in Reisezügen und das Ausliefern der Gepäckstücke von den Bahnhöfen an die Kunden. Schon bald eröffnete er ein Büro in Paris. Aus dem Bahntransport entwickelte sich der Straßentransport und 1920 wurde das Unternehmen "Société des Transports Routiers Calberson" geboren. 1961 übernahm SCETA, eine Tochtergesellschaft der SNCF, das Geschäft.

Calberson, die Nummer 2 der französischen Überlandtransportunternehmen nach der SNCF, richtete sich 1966 durch Übernahmen international aus. Seit 1970 wurden in Frankreich und im Ausland zahlreiche Niederlassungen eröffnet, unter anderem in den Niederlanden, in Großbritannien, Italien und Deutschland. 1983 umfasste das Netzwerk 93 Departements in Frankreich und 1984 wurde Calberson am geregelten Markt der Pariser Börse notiert. Im darauffolgenden Jahr konsolidierte das Unternehmen seine Position in Großbritannien durch den Kauf von Cavewood Transport. 1987 wurde der internationale Status durch eine Mehrheitsbeteiligung an der Hermann Ludwig GmbH & Co mit ihrem umfangreichen Filialnetz in Nordamerika und Südostasien noch weiter verstärkt.

Gegen Ende 1995 ebnete der Zusammenschluss von SCETA anderen Tochtergesellschaften im nicht schienengebundenen Güterverkehr (Bourgey Montreuil, SCETA Transport und SCETA International) den Weg für die Compagnie Générale Calberson, die dann den Namen GEODIS als Unternehmensnamen annahm.

Durch die Privatisierung 1996 wurde GEODIS in vier Geschäftsbereiche umorganisiert: Distribution, Road Transport, Logistics und Overseas.

Mit der Übernahme des Geschäftsbereichs Freight Forwarding von TNT Freight Management und der Umbenennung in GEODIS Wilson im Jahr 2006 verdoppelte GEODIS seine Aktivitäten in diesem Bereich und verstärkte seine Position in Skandinavien, Nord- Mittel- und Südamerika, Asien und Australien. Einen weiteren Schwerpunkt in der Entwicklung der Gruppe bildeten 2008 die Übernahmen der weltweiten Koordinierungsplattform für die logistischen Aktivitäten von IBM und das Unterzeichnen eines langfristigen Vertrages über die Verwaltung der gesamten Wertschöpfungskette von IBM. Dadurch entstand der fünfte Geschäftsbereich der Gruppe: Supply Chain Optimization für Kunden, die ihre logistischen Aktivitäten ganz oder teilweise ausgliedern möchten.

Im selben Jahr - nach einem öffentlichen Übernahmeangebot der SNCF, die bereits zu 42% an dem Unternehmen beteiligt war- wurde GEODIS eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der SNCF und gehört seitdem zum neuen Geschäftsbereich Transport and Logistics.

GEODIS geht eine Partnerschaft mit dem deutschen Unternehmen Rohde & Liesenfeld ein, um das internationale Vertriebs- und Transportnetzwerk zu stärken. Die Unternehmenszentrale wurde inzwischen nach Clichy (Frankreich) verlegt und das Unternehmen erzielt wieder Gewinne.

Lastwagen

1904

Gründung von "Transports Rapides Calberson" in Le Havre, 1920 umbenannt in "Société des Transports Routiers Calberson".

1961 

SCETA übernimmt "Société des Transports Routiers Calberson".

1995

Durch den Zusammenschluss von Compagnie Générale Calberson, Bourgey Montreuil, SCETA Transport und SCETA International entsteht die GEODIS Gruppe. 

1996

Durch ein Dekret vom 20. August 1996 wird die Gruppe privatisiert und in vier Geschäftssparten umorganisiert: Distribution, Road Transport, Logistics und Overseas.

2002 

GEODIS geht eine Partnerschaft mit dem deutschen Unternehmen Rohde & Liesenfeld ein, um das internationale Vertriebs- und Transportnetzwerk zu stärken. Das Unternehmen erzielt wieder Gewinne.

 

2003

GEODIS erweitert sein Netzwerk in Asien mit neuen Niederlassungen unter eigenem Namen in Indonesien und Korea.

2004 

GEODIS Calberson, seit 1995 Teil der Gruppe, feiert sein hundertjähriges Bestehen. Eine Rückkehr zu profitablem Wachstum bestätigt sich für die GEODIS Gruppe.

2005 

GEODIS wird in Compartment B des Eurolist Marktes der Euronext in Paris eingeführt. Die Gruppe startet ihren europäischen Sammelladungsdienst Eurofirst.

2006 

GEODIS erwirbt den Geschäftsbereich Freight Forwarding von TNT und wird dadurch zum führenden Güterverkehrsbetreiber in Europa.

2007 

GEODIS führt eine überaus erfolgreiche Erhöhung des Grundkapitals durch. Die Gruppe erwirbt Rohde & Liesenfeld und stellt eine neue Organisationsstruktur basierend auf vier Geschäftssparten vor: Distribution, Freight Forwarding, Contract Logistics und Road Transport.

2008 

Nach einer Übernahme durch seinen Hauptgesellschafter steigt GEODIS in den neuen Geschäftsbereich der SNCF ein. Im selben Jahr erwirbt GEODIS auf Basis eines langfristigen Vertrages "IBM Global Logistics", IBMs globale Logistik Management Plattform, was für die Gründung einer neuen Geschäftssparte ausschlaggebend ist: GEODIS Supply Chain Optimization.

2009

GEODIS setzt seine erfolgreiche weltweite Wachstumsstrategie mit dem Erwerb von zweien der vier Geschäftssparten von Giraud International fort: der Eisen-und Stahlindustrie und dem Osteuropa Geschäft.

2012

Marie-Christine Lombard wird Chief Executive Officer von GEODIS.

2015

GEODIS übernimmt OHL (Ozburn-Hessey Logistics) und optimiert seine Speditions- und Kontraktlogistik-Sparte in den USA.

Presse

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2017-09-19

GEODIS weitet Zusammenarbeit mit Tomra für die Ersatzteillogistik von Leergutrücknahmesystemen aus Weiterlesen

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2016-09-20

Treffen Sie GEODIS beim 3PL Summit 10.-12. Oktober in Venlo Weiterlesen

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